Zukunftsvisionen für die Stromversorgung

Tagung Zukünftige Stromnetze

26.-27. Januar 2027 | Berlin

Programm
Tagung Zukünftige Stromnetze 2026

28.-29. Januar 2026
in Berlin

08:30 - 08:45
Wake-up Call
08:45 - 09:50
Sitzung 4: Netzdienliche Speicher mit flexiblen Netzanschlussverträgen?
09:50 - 10:30
Kaffeepause und Besichtigung der Fach- und Posterausstellung
10:30 - 12:00

Sitzung 5: World-Café - Netzanschlüsse und Speicher: Wie überwinden wir den Netzanschlussstau?

Die Vielzahl laufender Netzanschlussprozesse stellt eine zentrale Herausforderung für den Hochlauf von Speichern und Erneuerbaren dar. Netzbetreiber kämpfen mit begrenzten Ressourcen, Anlagenbetreiber mit langen Wartezeiten – und auch die volkswirtschaftlichen Effekte des Verzugs sind wesentlich. In der interaktiven Session diskutieren wir:

  • Was lässt sich im aktuellen Regulierungsrahmen schon gut umsetzen?
  • Welche Lösungen brauchen geänderte Rahmenbedingungen?
  • Wer muss was tun – und was hat Priorität?

Ziel ist ein strukturierter Austausch über konkrete Hebel zur Beschleunigung von Netzanschlüssen und zur besseren Integration von Speichern. Die Ergebnisse werden gemeinsam priorisiert und dokumentiert.

10:30 - 10:40

Einführung durch die Sitzungsleitung - Opener

10:40 - 11:25

Diskussionsrunden in etwa 15 Kleingruppen an Stehtischen

11:25 - 12:00

Zusammenführung im Plenum

Moderation

Dr. Friederike Wenderoth
Teamleiterin Energieinfrastruktur, Deutsche Energieagentur (dena)

Moderation

David Frank
Seniorexperte Stromnetze, Deutsche Energieagentur (dena)
12:00 - 13:15
Mittagspause und Besichtigung der Fach- und Posterausstellung
13:15 - 14:20
Sitzung 6: Digitale Ökosysteme für sichere massentaugliche Prozesse
14:20 - 14:55
Kaffeepause und Besichtigung der Fach- und Posterausstellung
14:55 - 15:15
Keynote
15:15 - 16:35
Sitzung 7: Resilientes Energiesystem

Slido für Publikumsfragen

Die Tagung Zukünftige Stromnetze nutzt Slido für Fragen an die Referierenden und Panelist*innen. Alle weiteren Infos finden Sie hier.

Posterübersicht 2026

A. Die Struktur des künftigen Energiesystems

A1 entfällt

A2 Kommunale Energiepolitische Konzepte als Planungsinstrument (EPOK)
Thomas Neumann, Stadt Oschersleben

A3 Intelligente Netzsteuerung mit Prognosen und dynamischen Netzentgelten im CACTUS-Projekt
Linda Roth, Zentrum für Solarenergie- und Wasserstoff-Forschung

B. Systemstabilität und Netzbetriebsführung

B1 KI-optimiertes Asset- und Instandhaltungsmanagement zur Reduzierung von Redispatchkosten
Sabrina Müller, PSI Software SE

B2 Momentanreserve aus dem Verteilnetz: Erste Erkenntnisse aus Simulation, Laborversuchen und Pilotanlagen aus dem Projekt SUREVIVE
Dr. Ingo Liere-Netheler, Westnetz GmbH

B3 Untersuchungen zur Q-Bereitstellung und deren netzdienlichen Wirkung durch einen realen Industriebetrieb im MS-Netz anhand eines Feldversuchs im Rahmen des Forschungsprojektes Q-REAL
Philipp Schweiberer, OTH Regensburg

B4 Softwaregestützter Netzwiederaufbau im Kontext der Energiewende
Katrin Fernholz, DNV Energy Systems Germany GmbH, Jan Fiebig, Amprion GmbH 

C. Digitalisierung der elektrischen Energieversorgung

C1 DA/RE – ein zentrales IT-Instrument zur Umsetzung aktueller und künftiger Anforderungen zur Nutzung kleinteiliger Anlagen im Redispatch
Dr. Bernd Seifert, TransnetBW GmbH

C2 Hardware-in-the-Loop Testing of Low Voltage Controllers
Philip Weber, Fraunhofer ISE

C3 Einsatz von Reinforcement Learning zur Topologieoptimierung von Übertragungsnetzen in modularen Netzleitsystemen
Harald Jendrian, Technische Universität München

C4 Internationaler Vergleich etablierter Smart Meter Lösungen in europäischen Ländern
Andreas Weiss, Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V.

C5 Datenlücken schließen durch Machine Learning-Methoden am  Beispiel Nutzfahrzeugelektrifizierung
Michael Ebner, Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V.

C6 Hybride MCDA Bewertung der Anwendung von PMUs in der Systemführung
Dr. Hamza Bokhari, BearingPoint GmbH

D. Energiewirtschaft

D1 COBRAZ - Eine Toolchain zur Optimierung der Auslegung und des Betriebs lokaler Energiesysteme
Annika Holthoff, Fraunhofer IWES

D2 Systemfreundlichkeit reduziert Infrastrukturkosten im Stromsystem – wie lässt sich systemfreundliches Verhalten anreizen?
Karoline Brucke, Karsten von Maydell, DLR Institut für Vernetzte Energiesysteme

D3 Vergütungsmodelle für ein System mit 100% Erneuerbaren
Jan Remund, Meteotest AG, Prof. Gerd Heilscher, TU Ulm

D4 Strommarktdesign und Kraftwerksstrategie - Wie Deutschland bei der Energiewende 27-42 Mrd. € pro Jahr sparen kann
Dr. Hartmut Fischer, Energy Watch Group